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Home Zahnmedizinisches Vitalstofflexikon Jod / Kelp (Braunalge)

Jod / Kelp (Braunalge)

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Werden im Zuge einer Amalgamsanierung alle alten Amalgamfüllungen entfernt, ist eine Ausleitung der in verschiedenen Körpergeweben gespeicherten Quecksilber- und Metallionen, die dort an Eiweiße gebunden sind, sinnvoll und ratsam.
Sehr beliebt für die Schwermetallausleitung ist die Braunalge Kelp. Sie ist besonders wertvoll, da das enthaltene Jod organisch gebunden ist und somit eine besondere Bioverfügbarkeit erzielt wird.

Die Zellwände der Meeresbraunalgen enthalten einen hohen Anteil an sauren Polysacchariden, den sogenannten Alginsäuren. Diese Säuren liegen in den Algen größten Teils in Form ihrer Salze, den Natriumalginaten, vor. Natrium kann hierbei leicht gegen andere Metallionen ausgetauscht werden, so dass Algen die Funktion eines potenten Ionenaustauschers erfüllen können. Auf diese Weise können Alginsäuren bis zu 30% des Eigengewichts an Schwermetallen oder Radionukliden an sich binden und zur Ausscheidung bringen.

Dieses Prinzip kann man sich u.a. bei der Schwermetallentgiftung zu Nutze machen:
Alginate binden im Darm gezielt zweiwertige Schwermetallionen. Da die Polysaccharide aber nicht über die Darmschleimhaut resorbiert werden können, wird der Alginat-Schwermetall-Komplex faekal ausgeschieden und die Schwermetalle so dem Organismus entzogen.

Insbesondere auch bei der akuten Quecksilberbelastung durch Amalgamentfernung findet Kelp einen sehr sinnvollen Einsatz.

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Schlagzeilen

Unter einer Osteotomie versteht man ein operatives Durchtrennen von Knochen oder die Ausschneidung eines Knochenstücks. Dies ist erforderlich, um beispielsweise im Knochen liegende Zähne oder Zahnreste, wie z.B. Wurzeln, zu entfernen.

Die Entfernung der im Verlauf des Lebens häufig zu Komplikationen führenden Weisheitszähne ist oftmals eine Osteotomie. Nur selten haben diese Zähne ausreichend Platz, um sich regulär in die Zahnreihe als letzter Zahn einreihen zu können.

Operatives Vorgehen

Mit einer lokalen Anästhesie in Form einer Spritze wird das zu operierende Gebiet betäubt. Hierbei ist zu beachten, dass keine Allergie des Patienten gegen das Anästhesiemittel und keine akute Entzündung vorliegt. Unter Abklappung des Zahnfleischs wird der Kieferknochen freigelegt. Mittels rotierender Instrumente trägt man unter Wasserkühlung so viel Knochensubstanz ab, um die dortigen Zähne oder Zahnreste (Wurzeln) entfernen zu können. Anschließend wird der Operationsbereich durch Nähte verschlossen, die nach wenigen Tagen, nach Verheilung der Wunde, entfernt werden. In den nächsten Monaten "durchbaut" und regeneriert sich der entstandene Knochendefekt. Sollen mehrere Zähne oder gar noch weitere vorhandene Zahnanlagen gleichzeitig entfernt werden, ist vom Arzt der Umfang der Operation abzuschätzen. Gegebenenfalls werden mehrere Termine mit entsprechendem zeitlichem Abstand geraten. Unter bestimmten Umständen, wie z.B. geistiger Behinderung, unruhigem kindlichem Verhalten, extrem schwierigen dentalen Situationen etc., ist auch eine Operation in Vollnarkose möglich. Es ist stets zu beachten, dass der Patient auch nach kleineren chirurgischen Eingriffen ein oder mehrere Tage arbeitsunfähig sein kann.