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Kalzium

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Kalzium ist ein überaus wichtiger Baustoff für Zähne und Zahnschmelz.

Kalzium ist im menschlichen Körper das am meisten vorhandene Mineral. Über 1 kg finden sich davon in Knochen und Zähnen. Denn hier erfüllt Kalzium auch seine wichtigste Funktion: der Aufbau des Skeletts und des Gebisses. In weitaus geringerer Menge ist Kalzium auch wichtig für die Übertragung von Nervenimpulsen zu den Muskeln, für die Blutgerinnung und verschiedene Stoffwechselvorgänge. Die mit Abstand bedeutendste Quelle von Kalzium sind Milchprodukte. Um vom Körper verwertet werden zu können, braucht Kalzium allerdings einen wichtigen Mitspieler: Das Vitamin D. Ist das Vitamin nur unzureichend vorhanden, kann auch das mit der Nahrung aufgenommene Kalzium nicht vollständig verarbeitet werden.

Einer Studie zufolge war eine ergänzende Einnahme von 2x täglich 500mg Kalzium über 6 Monate in der Lage, Entzündungserscheinungen zu lindern und locker sitzende Zähne zu festigen.
Es gibt Hinweise, daß eine Osteoporose den Kieferknochenverlust beeinflußt. So findet man unter Osteoporose-Patienten einen größeren Prozentsatz mit Zahnlosigkeit. Eine Kalciumergänzung ist dann vermutlich in der Lage, die Geschwindigkeit eines Kieferknochenschwundes zu verringern, wenn es zusammen mit Vitamin-D verabreicht wird, wie aus mehreren Studien geschlossen werden kann.

Kalzium in kann im Körper einen pH-Abfall reduzieren und somit die Demineralisierung der Zähne verhindern sowie deren Remineralisierung fördern.

 


Schlagzeilen

Die präprothetische Chirurgie ist ein sehr weit gefächertes Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie. Sie beinhaltet alle chirurgischen Eingriffe, die zu einer Verbesserung des Sitzes und der Eingliederung eines Zahnersatzes führen. Da meist ältere, zum größten Teil zahnlose Patienten eines solchen Eingriffes bedürfen, ist eine Nutzen-Risiko-Abwägung ausgesprochen wichtig. Nach einem Zahnverlust wandelt sich der Kieferknochen stetig um. Daher kann das Knochenangebot so nachhaltig verändert sein, dass ein guter Sitz einer Prothese technisch nicht mehr zu gestalten ist. Ziel eines chirurgischen Eingriffs ist somit, eine belastbare, muskelfreie Knochenoberfläche zu gewinnen bzw. unbelastbare Kieferabschnitte in belastbare umzuwandeln.

Verschiedene chirurgische Maßnahmen können durch folgende Situationen im Mund des Patienten zur Anwendung kommen:
  • Entfernung von Weichgewebe
  • Entfernung am Knochen
  • Verlagerung von Weichgewebe
  • Verlagerung von Knochen
  • Aufbauende Eingriffe am Kieferknochen
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