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Vitamin B Komplex

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Alle B-Vitamine sind wasserlöslich, werden also bei Überdosierung mit dem Urin ausgeschieden. Die Funktionen der B-Vitamine im Körper hängen so eng zusammen, dass selten ein Mangel nur eines Vitamins dieser Gruppe auftritt. Aus diesem Grund bietet sich sowohl bei Mangelzuständen als auch bei erhöhtem Bedarf (z.B. Stress, Wachstumsphase) ein Kombinationspräparat an.
 
Das Vitamin B1 trägt zur Energiegewinnung aus der Nahrung bei und ist erforderlich für die Funktionsfähigkeit des Nervensystems. Der tägliche Bedarf hängt von der Zusammensetzung der Nahrung ab. Kohlenhydrate und Alkohol erhöhen ihn, während fettreiche Kost den Bedarf senkt. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit wird mehr Vit. B1 benötigt. Das Vitamin B1 (Thiamin) lindert Schmerzen nach Eingriffen an den Zähnen.
 
Vitamin B2 ist notwendig für den Abbau von Fett und Eiweiß. Vitamin B2-Mangel bewirkt unter anderem rissige Mundwinkel und rissige Lippen, trockene und entzündete Haut.

Das Vitamin B3 (Niacin) regelt den Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Ein Mangel an diesem Vitamin kann Mundgeruch, empfindliches Zahnfleisch, entzündete, schmerzhafte, geschwollene Zunge oder aufgesprungene Lippen zur Folge haben.

Vitamin B6 ist im Körper wichtig für den Eiweißstoffwechsel. Sein Mangel führt zur Appetitlosigkeit, Übelkeit und Brechreiz, Mundschleimhautentzündungen und trockener Haut.
 
Folsäure (Vitamin B9) hemmt Zahnfleischentzündungen und ist bei Kindern für die Entwicklung der Wirbelsäule, des Zentralnervensystems und des Gehirns verantwortlich.

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Schlagzeilen

Die wenigsten Menschen haben leider für das vollständige Gebiss von 32 Zähnen genügend Platz im Kiefer. Sehr oft reichen die Platzverhältnisse im Kiefer zum vollständigen und reizlosen Durchbruch der Weisheitszähne nicht aus. Etwa zwei Drittel aller Weisheitszähne bleiben im Kiefer zurück oder brechen nur unvollständig durch und müssen operativ entfernt werden. Als Folge davon können immer wiederkehrende entzündliche Reaktionen, selten Zahnverschiebungen und Beschädigungen der Nachbarzähne (z. B. Karies der Zahnwurzel) auftreten.

Meist sind solche Probleme schon frühzeitig erkennbar, so dass eine Entfernung der Weisheitszähne bereits im jugendlichen Alter, wenn der Kieferknochen noch dehnbar ist, erfolgen kann. Erfahrungsgemäß ist die Entfernung von Weisheitszähnen am unkompliziertesten, wenn in etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Zahnwurzeln ausgebildet sind. Dies ist anhand eines aktuellen Röntgenübersichtbildes zu ersehen. Die Entfernung der Nähte erfolgt etwa sieben bis zehn Tage nach der Operation.