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Zahnwelt I - N

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Verstehen Sie auch manchmal Bahnhof? Wollten Sie schon immer wissen, was es bedeutet, wenn Ihr Zahnarzt von Kofferdam spricht? Wir legen offen, was Sie eigentlich gar nicht wissen sollen, damit die "geheime Zahnarztsprache" für Sie kein Buch mit sieben Siegeln mehr ist.

Implantat Eine künstliche Zahnwurzel, die in den Knochen des Ober- oder Unterkiefers operativ eingebracht wird. Auf oder an dem Implantat kann herausnehmbarer oder Festsitzender Zahnersatz verankert werden
Infektion Besiedlung eines Makroorganismus (z. B. Mensch, Organsysteme etc.) mit Mikroorganismen (z. B. Bakterien Viren, Pilze)
Initialkaries Eine Kariesform, die sich noch oberflächlich im Zahnschmelz befindet und sich meist als kreidefarbige Verfärbung darstellt
Inlay Auf deutsch Einlagefüllung, meist aus hochgoldhaltigem Edelmetall (sog. Gold-Inlay) oder aus Keramik
Interdentalbürste Zahnzwischenraumbürste; feine Bürsten mit einem Drahtkern zur optimalen Reinigung schwer zugänglicher Stellen zwischen den Zähnen sowie unter Brücken und an Implantaten
Interims-Zahnersatz Kurzzeitiger Zahnersatz, der nach der Zahnanfertigung direkt eingesetzt wird. Dieser dient als Funktionsersatz bis zur Eingliederung der definitiven Versorgung
Invisalign Jüngeres Konzept einer kieferorthopädischen Behandlung
Karies Zerstörung der Zahnhartsubstanzen und damit verbunden später ein Angriff auf den Zahnnerv; bakteriell bedingt als eine der häufigsten "Infektionskrankheiten" des menschlichen Körpers
Keramik Von Porzellan abgeleiteter hochwertiger, feinste Partikel enthaltender Werkstoff, mit welchem Kronen, Brücken und Einlagefüllungen eine farbechte Nachbildung der individuellen Zahnfarbe erhalten
Kieferknochen Ober- und Unterkiefer, in denen die Zähne über den Faserapparat aufgehängt sind
Klammerprothese Herausnehmbare Teilprothese mit handgebogenen Drahtklammern oder gegossenen Klammern, die am Restzahnbestand verankert ist
Knirscherschiene Kunststoffschiene zur Vermeidung der Folgen des Zähneknischens oder -pressens
Kofferdam Spanngummi, der vom Zahnarzt an den Zähnen mit Klammern befestigt wird, um den Arbeitsbereich frei von Speichel zu halten
Komposite Zahnfarbene Kunststoff-Füllungsmaterialien, die mit Hybrid-Glas-Partikeln gefüllt sind. Hierdurch wird die Schrumpfung der Materialien bei der Lichthärtung verringert und eine höhere Materialstabilität erreicht. Vorteile: optimale Ästhetik, Stabilisierung der Zahnhartsubstanz, Möglichkeit des substanzschonenden Beschleifens, Kaustabilität
Krone Ist ein Zahn zu sehr geschädigt, wird eine individuelle, durch einen Zahntechniker angefertigte, Krone als Zahnersatz angefertigt und über den Zahn gesetzt
Laser Durch einen dicht gebündelten, kalten Lichtstrahl mit schwacher Energie wird krankes Gewebe weitgehend antientzündlich und schmerzarm bestrahlt
Lippen-/Wangen-
/Zungenbändchen
Bändchen in Unter- und Oberkiefer, die von der Lippe, Wange oder im Unterkiefer von der Zunge in die Schleimhaut des Kieferknochens einstrahlen
Mikrobiologischer Test Untersuchungsmethode zur Bestimmung der in der Mundhöhle vorliegenden Keime/Bakterien, um das optimale Therapiekonzept zu erstellen
Mikroorganismen Meist Bakterien, Pilze und Viren. Mikroorganismen sind in der Mundhöhle auch im gesunden Zustand vorhanden und können z.B. im Rahmen einer geschwächten Immunlage oder bei mangelhafter Mundhygiene zu Zahnerkrankungen führen
Mimik Der individuelle Gesichtsausdruck durch Aktivität der Gesichtsmuskeln
Milchgebiss Die erste Zahnung eines Kindes ab dem ca. 6.-7. Monat. Durch die Entwicklung der bleibenden Zähne darunter werden die Milchzahnwurzeln "angefressen" und die Milchzähne fallen aus
Milchsäure Auch Laktat genannt. Stoffwechselprodukt, welches den Zahn entkalkt und somit eine Karies fördert. Entsteht durch Milchsäurebakterien aus Zucker
Modellgussprothese Herausnehmbare Teilprothese mit gegossenen Klammern, die an der Restbezahnung verankert sind und durch ein sehr dünnes metallisches Gaumen- oder Unterzungenband stabilisiert wird
Munddusche Wasserstrahlgerät, das nur dem subjektiven Reinheitsgefühl dient, aber in Wirklichkeit keine effektive Reinigungsfunktion besitzt
Mundhygiene
(Mundpflege, Zahnhygiene)
Sammelbezeichnung für alle reinigenden Maßnahmen innerhalb der Mundhöhle. Die richtige Mundhygiene gliedert sich in professionelle Zahnreinigung durch den Zahnarzt und die häusliche Mundhygiene. Für die optimale häusliche Mundpflege stehen als Hilfsmittel Zahnbürsten, -pasten, -seide und andere Zwischenraumpflegemittel, sowie Zungenbürsten zur Verfügung
Nachblutung Komplikation nach einem zahnärztlich-chirurgischen Eingriff, kann in den meisten Fällen durch Aufbeißen auf einen Tupfer oder ein sauberes Stofftaschentuch gestoppt werden
Nachsorge Alle Maßnahmen, die zum Erhalt des Behandlungserfolges dienen. So gehören zum Beispiel bei der Parodontitisbehandlung regelmäßige und engmaschig terminierte professionelle Zahnreinigungen dazu
 


Schlagzeilen

Die wenigsten Menschen haben leider für das vollständige Gebiss von 32 Zähnen genügend Platz im Kiefer. Sehr oft reichen die Platzverhältnisse im Kiefer zum vollständigen und reizlosen Durchbruch der Weisheitszähne nicht aus. Etwa zwei Drittel aller Weisheitszähne bleiben im Kiefer zurück oder brechen nur unvollständig durch und müssen operativ entfernt werden. Als Folge davon können immer wiederkehrende entzündliche Reaktionen, selten Zahnverschiebungen und Beschädigungen der Nachbarzähne (z. B. Karies der Zahnwurzel) auftreten.

Meist sind solche Probleme schon frühzeitig erkennbar, so dass eine Entfernung der Weisheitszähne bereits im jugendlichen Alter, wenn der Kieferknochen noch dehnbar ist, erfolgen kann. Erfahrungsgemäß ist die Entfernung von Weisheitszähnen am unkompliziertesten, wenn in etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Zahnwurzeln ausgebildet sind. Dies ist anhand eines aktuellen Röntgenübersichtbildes zu ersehen. Die Entfernung der Nähte erfolgt etwa sieben bis zehn Tage nach der Operation.