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Zahnwelt A - D

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Verstehen Sie auch manchmal Bahnhof? Wollten Sie schon immer wissen, was es bedeutet, wenn Ihr Zahnarzt von Diasthema spricht? Wir legen offen, was Sie eigentlich gar nicht wissen sollen, damit die "geheime Zahnarztsprache" für Sie kein Buch mit sieben Siegeln mehr ist.

Abrasion Abnutzung der Kaufläche eines Zahnes
Abszess Eiteransammlung im Gewebe, die durch Gewebeeinschmelzung und Nekrose entstanden ist
Allergie Teilweise angeborene, teilweise erworbene Reaktion des Organismus gegen bestimmte, sehr verschiedenartige, für den normalen Organismus in dieser Menge harmlose Stoffe (sog. Allergene)
Alveolitis Entzündung des Zahnfachs, meist als Folge einer Zahnextraktion
Amalgam Legierung von Quecksilber mit anderen Metallen. Ist das auf der Welt am häufigsten verwendete Füllungsmaterial. Aus unserer Sicht jedoch nicht mehr zeitgemäßes und medizinisch umstrittenes Füllungsmaterial für Zähne
Amalgamausleitung Verfahren zum Ausleiten von Schwermetalldepots aus dem Organismus
Amalgamsanierung Kontrolliertes Entfernen von Amalgamfüllungen und danach Ersetzen durch alternative Materialien wie Gold, Keramik oder Kunststoff. Häufigster Anlass: Materialunverträglichkeiten
Aminfluorid Verabreichungsform des Fluorid, v. a. in Zahnpasten und Mundspüllösungen zur lokalen Kariesprophylaxe. Effektivste Form des Fluorid für die Zähne
Anästhesie Unempfindlichkeit gegenüber Schmerz-, Temperatur- und Berührungsreizen; wird meist künstlich hervorgerufen durch die Lokalanästhesie, der Narkose oder der Hypnose
Anamnese Vorgeschichte eines Patienten bezüglich der gegenwärtigen Erkrankung nach dessen eigenen Angaben
Angst Die Furcht vor einer zahnärztlichen Behandlung ist weit verbreitet. Wir haben jedoch viele Möglichkeiten einer „angstfreien“ Sanierung bei ängstlichen Patienten: z.B. eine Behandlung in Vollnarkose oder - wie wir es in unserer Praxis bevorzugen - unter Hypnose
Aphte Oft wiederkehrende oder gar chronisch wiederkehrende Defekte auf der Mundschleimhaut, gelegentlich schmerzhaft, grauweißlich und von einem schmalen roten Rand umgeben. Kann verschieden Ursachen haben
Bakterien Einfachste, farblose, pflanzliche Lebewesen. Besitzen eine Zellwand. Antibiotika wirken meist über Zerstörung dieser Zellwand. Können Ursachen verschiedener Erkrankungen sein
Bass-Technik Derzeit „Standard-Zahnputztechnik“ mit Handzahnbürsten, vor allem zur Reinigung des Zahnhalsbereiches und des umliegenden Zahnfleisches. Bewirkt zusätzliche Massage des Zahnfleischs (= modifizierte Bass-Technik)
Beläge Auflagerungen am Zahn. Weiche Beläge (z. B. Plaque) und harte Beläge (z. B. Zahnstein)
Bleaching Schonendes optisches Aufhellen von durch Tee, Kaffee, Nikotin und Wein verfärbten Zahnoberflächen. Je nach Zustand des Zahnes werden verschiedene Medikamente angewandt
Bonusheft Hierin werden die Kontrolluntersuchungen bei gesetzlich versicherten Patienten, die mindestens einmal jährlich –bei unter 18jährigen einmal halbjährlich- stattfinden sollten, eingetragen. Bei regelmäßigen Eintragungen im Bonusheft bekommt der Patient einen höheren Zuschuss auf Zahnersatz von der Krankenkasse. Wird das Bonusheft über fünf Jahre regelmäßig geführt, liegt der Zuschuss bei zusätzlichen 20%, bei zehn Jahren bei zusätzlichen 30%
Brücke Festsitzender Zahnersatz, der auf Zähnen, Wurzeln oder Implantaten abgestützt wird
Chlorhexidin Antiseptikum, verdünnt zur Mundspülung. Reduziert deutlich die Bakterienzahl im Mund. Unterstützend zur Mundpflege
Demineralisation Entkalkung eines Zahnes durch Reduzierung von eingelagerten Mineralien z. B. durch Einwirkung von Säuren am Zahnschmelz
Dentallabor Zahntechnische Betriebsstätte zum Anfertigen von Zahnersatz und dessen Reparatur sowie andere zahntechnische Arbeiten durch den Zahntechniker
Dentalphobie In der Psychologie: eine übersteigerte Angst, die häufig auftritt und lang anhaltend ist, sowie die persönliche Lebensführung beeinträchtigt. Der Betroffene vermeidet es, zu einer zahnärztlichen Behandlung zu gehen. Gründe sind meist extrem schlechte, traumatische Erfahrungen in der Kindheit oder im späteren Leben
Dentin Zahnbein, Hauptmasse des Zahnes, umschließt die Pulpa und wird im sichtbaren Teil des Mundes vom Zahnschmelz eingehüllt
Dentinkanälchen Von der Pulpa zu den äußeren Schichten des Zahnes ziehende Kanälchen, in welchem feine Zellfortsätze der zahnbeinbildenden Zellen verlaufen
Desinfektion Zerstörung und Entfernung von Ansteckungsstoffen z. B. Bakterien
Diasthema Zahnlücke zwischen den beiden großen Schneidezähnen
Digitales Röntgen Reduziert die Strahlenbelastung: Beim Panorama-Röntgen um bis zu 30% und beim intraoralen Röntgen um bis zu 90%
 


Schlagzeilen

Durch die Wurzelspitzenkappung (Wurzelspitzenresektion) steht eine weitere Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung, mit der ein Zahn erhalten bleiben kann.

Manchmal entzündet sich der Knochen um das Ende einer Zahnwurzel. Ist eine konventionelle Wurzelkanalbehandlung nicht möglich oder erfolgreich, zum Beispiel weil der Patient beim Verschluss des Zahnes immer wieder Schmerzen bekommt, muss ein Teil der Wurzelspitze, meist ca. 3-5 mm, abgetragen werden. In diesem Bereich sind die Hohlräume des Zahnes wie ein Flussdelta weit verzweigt. So kann die normale Wurzelfüllung alle Seitenäste oft nicht erfolgreich abdichten. Die Wurzelspitzenabtrennung wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Nach Aufklappung der Schleimhaut wird der Knochen über der Wurzelspitze abgetragen.
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