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Zahnpastastreifen

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Wie Streifen in die Zahnpaste kommen

Die gestreifteVerschiedene Kinder-Zahnpasten (Quelle: proDente)n Zahnpasten unterscheiden sich von ihren Inhaltsstoffen zwar kaum von «unifarbenen », aber optische Eindruck einer gestreiften Zahnpastawurst übt doch eine gewisse Faszination vor allem auf Kinder aus. Sicher haben Sie sich als Erwachsener auch schon mal gefragt, wie diese Streifen, die übrigens keinen Reinigungseffekt haben, eigentlich in die Zahnpastentube bzw. in die ausgedrückte Zahnpastawurst gelangen?
Dazu existieren zwei verschiedene Verfahren, denen ein einfaches Prinzip zugrunde liegt:

Oberflächenstreifen
Diese Streifen entstehen erst im Tubenausgang. Die Tubenöffnung wird durch ein ca. 2 cm langes Röhrchen in das Innere der Zahnpastatube verlängert. Am sichtbaren Ende dieses Röhrchens, also beim Tubenausgang, kann man mehrere kleine Öffnungen erkennen. Im vorderen Teil der Tube, also das der Tubenöffnung ganz entgegengesetzte Ende der Zahnpastatube, befindet sich die farbige Masse zur Erzeugung der Streifen. Der Rest der Tube ist mit weisser Zahnpaste gefüllt. Beim Drücken auf die Tube wird die weisse Zahnpaste durch das Röhrchen gepresst und die farbige Zahncreme erzeugt - da sich der Druck gleichmässig in der Tube verteilt - durch die Öffnungen im Röhrchen die Streifen der weissen Zahnpaste.

Tiefenstreifen
Die Zahnpasta wird durch ein spezielles Abfüllverfahren bereits in Streifen in die Tuben abgefüllt. Zahnpasten mit Tiefenstreifen erkennt man daran, dass in der Tubenöffnung - im Gegensatz zu den Pasten mit Oberflächenstreifen - keine mechanische Mischvorrichtung, also Öffnungen, vorhanden ist. Aber diesen Unterschied haben Sie sich beim Durchlesen dieses Artikels ja bestimmt schon gedacht.

 


Schlagzeilen

Die wenigsten Menschen haben leider für das vollständige Gebiss von 32 Zähnen genügend Platz im Kiefer. Sehr oft reichen die Platzverhältnisse im Kiefer zum vollständigen und reizlosen Durchbruch der Weisheitszähne nicht aus. Etwa zwei Drittel aller Weisheitszähne bleiben im Kiefer zurück oder brechen nur unvollständig durch und müssen operativ entfernt werden. Als Folge davon können immer wiederkehrende entzündliche Reaktionen, selten Zahnverschiebungen und Beschädigungen der Nachbarzähne (z. B. Karies der Zahnwurzel) auftreten.

Meist sind solche Probleme schon frühzeitig erkennbar, so dass eine Entfernung der Weisheitszähne bereits im jugendlichen Alter, wenn der Kieferknochen noch dehnbar ist, erfolgen kann. Erfahrungsgemäß ist die Entfernung von Weisheitszähnen am unkompliziertesten, wenn in etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Zahnwurzeln ausgebildet sind. Dies ist anhand eines aktuellen Röntgenübersichtbildes zu ersehen. Die Entfernung der Nähte erfolgt etwa sieben bis zehn Tage nach der Operation.