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Intraorale Kamera

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In der Zahnheilkunde ist es oft sehr wichtig, Strukturen und krankhafte Vorgänge zu erkennen und sie auch darzustellen. Diese sind meist sehr klein und mit dem bloßen Auge relativ schwer zu sehen. Eine gute und moderne Intraoralkamera kann aussagekräftige Bilder in zigfacher Vergrößerung aufnehmen. Dies bedeutet bei verschiedenen Aufgabenstellungen wie zum Beispiel der Erkennung von feinen Rissen auf der Zahnoberfläche einen großen Vorteil.

Ein großer Pluspunkt der intraoralen Kamera ist, dass nicht nur der Zahnarzt von den Möglichkeiten der Intraoralkamera profitiert, sondern auch Sie als Patient. Man kann als Patient durch das Monitorbild, das von der Intraoralkamera aufgenommen wird, selbst erkennen, um welche Gegebenheiten und Defekte es sich in der eigenen Mundhöhle handelt. Dies dient nicht nur dem bloßen Staunen und Interesse, sondern in gewissem Maße auch der Aufklärung und Verdeutlichung, welche Krankheiten vorliegen und welche Behandlungsmöglichkeiten sich ergeben.
 


Schlagzeilen

Hierbei handelt es sich um das Wiedereinsetzen eines meist ungewollt entfernten Zahnes. Zum größten Teil bedingen Unfälle einen solchen vollständigen Zahnverlust. Ist der Zahn nicht gebrochen, eine Wurzelkanalbehandlung möglich, der Knochen nicht beschädigt, kann der Zahn an seine alte Stelle im Kiefer wieder eingesetzt werden. Der Zahnhalteapparat ist zwar zerstört, aber ein knöchernes Anwachsen des Zahnes möglich. Der Zahn wird durch den Zahnarzt geschient, so dass er in seiner Position bleibt und kann ggf. noch mehrere Jahre in dieser Form im Munde verbleiben. Umso jünger der Patient ist, desto besser stehen die Erfolgschancen. Hinzu kommt, dass ein frischer, gerade erst verlorener Zahn, der in Speichel oder Milch transportiert wurde, wesentlich erfolgreicher vom Zahnarzt wieder eingepflanzt werden kann. Nur leider ist diese Art des Transports oft nicht bekannt, so dass viele Patienten ihn eher in ein trockenes Tuch wickeln.