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Gentechnisch veränderte Herpes-Viren heilen Krebserkrankungen des Mundes, der Zunge und des Rachens

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Wissenschaftler des Institute of Cancer Research haben mit gentechnisch veränderten Herpes-Viren erfolgreich Patienten mit Krebserkrankungen des Mundes, der Zunge und des Rachens behandelt. Tests im Royal Marsden Hospital ergaben, dass das Virus gemeinsam mit Chemotherapie und Strahlenbehandlung die Tumore bei den meisten der 17 teilnehmenden Patienten abtöteten.

Das Virus dringt in die Krebszellen ein, zerstört sie also von innen heraus und stärkt zusätzlich das Immunsystem. Weitere Tests sind laut BBC noch in diesem Jahr geplant. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin Clinical Cancer Research veröffentlicht.

Allein in Großbritannien sind jährlich bis zu 8.000 Menschen betroffen. Der leitende Wissenschaftler Kevin Harrington betonte, dass die derzeit zur Verfügung stehenden Behandlungsansätze wirksam sind, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt wird. Bei vielen Patienten sei das allerdings nicht der Fall. Das Herpes-Virus, das auch für einen Einsatz bei Hautkrebs getestet wird, ist gentechnisch so manipuliert, dass es im Inneren der Tumorzellen wächst, gesunde Zellen aber nicht infizieren kann.

Befindet sich das Virus einmal im Inneren der Zelle, vermehrt es sich, zerstört die Tumorzellen und produziert menschliches Protein, das das Immunsystem aktiviert. Zusätzlich entsteht ein virales Protein, das wie ein Signal auf die Immunzellen wirkt. Bei 93 Prozent der teilnehmenden Patitenten konnte nach der operativen Entfernung des Tumors und der Behandlung mit dem Virus kein Krebs mehr nachgewiesen werden.

Quelle: pressetext.austria, Michaela Monschein
 

Erfolgreiches Hypnotiseurtreffen in Kalkar

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5. Hypnotiseurtreffen NRWDas Wetter meinte es gut mit den Hypnotiseuren aus NRW, die sich am 22. Mai in der mittelalterlich geprägten Stadt Kalkar trafen. Bei strahlendem Sonnenschein tauschten die Experten verschiedenster Fachrichtungen ihre Erfahrungen aus, diskutierten über schwierige Fälle und effektive Wege.

Fachlicher Höhepunkt der 5. Fortbildungsveranstaltung dieser Art war eine zahnärztlich-medizinische Live- Hypnose in der Praxis Berdi. Ein beeindruckendes Erlebnis, denn die vordere obere Zahnreihe, das Zahnfleisch und die Oberlippe wurden ganz taub – nur durch eine Berührung. Dieses Gefühl war ganz genauso wie bei einer Betäubungsspritze, versicherte die junge Patientin, die extra am Samstag in Zahnarztpraxis kam und sich einen Frontzahn behandeln ließ.

Das Thema Zahnarztangst ist für die Betroffenen eine erst zu nehmende Problematik, weiß Zahnarzt Korkut Berdi: „Drei von vier Patienten leiden unter Zahnbehandlungsangst. An Stelle Nr. 1 der schlimmsten Gedanken an den bevorstehenden Zahnarztbesuch steht seit Jahren Zahn ziehen, gefolgt von Wurzelbehandlung und Spritze setzen. Rang 10 wird immerhin noch von Zahnstein entfernen belegt. Dazwischen gibt es Weisheitszähne entfernen, Füllungen raus bohren, Kieferoperationen, Zahnspitzenresektion, Bohren allgemein und Zahnfleisch entfernen.“
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Sie werden jetzt ganz ruhig

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Korkut Berdi benötigt eine Minute. Eine Minute, um seinen Patienten ins Unterbewusstsein zu schicken und ihm die Angst vorm Zahnarzt zu nehmen. „Ich finde es sehr faszinierend, wie man Menschen ohne Spritzen von ihren Schmerzen befreien kann“, sagt er. Es klingt kurios, aber Korkut Berdi behandelt seit 2005 Angstpatienten, die Panik vor Spritzen und Bohrgeräuschen  haben und sich nicht trauen zum Zahnarzt zu gehen. Unter Hypnose ist es  möglich, Zahnfüllungen zu machen oder sogar Wurzelkanalbehandlungen durchzuführen. Es sei kein Zauber und kein Hokuspokus, sondern eine einfache Form der Hypnose, so der 41-Jährige.

„Mit jedem Bohrgeräusch entspannen sie sich mehr“

Der Kalkarer Zahnarzt richtet seine Finger über den Kopf des Patienten, bittet ihn, sich auf die Fingerspitzen zu konzentrieren und versetzt ihn mit monotoner Musik und seiner Stimme in den Zustand des Unterbewussten. „Der Patient schläft nicht, sondern ist bei vollem Bewusstsein“, erzählt Berdi. In der Hypnose, die verschiedene Phasen von leicht bis tief durchlaufen kann, gibt er den Patienten konkrete Anweisungen, die er auch ausführt.  Insgesamt gebe es 30 bis 40 verschiedene Wege, jemanden in Hypnose zu versetzen, sagt Berdi.

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Hypnotiseurtreffen in Kalkar

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Am Samstag, dem 22. Mai, findet in Kalkar ein Treffen der Hypnotiseure aus NRW statt. Die Experten verschiedenster Fachrichtungen haben nicht ohne Grund Kalkar gewählt. Nicht nur das mittelalterlich geprägte Stadtbild mit den urigen Natur-Pflastersteinen auf dem Marktplatz hat es den Hypnotiseuren angetan. Wirklich sehenswerte Gebäude und Schätze und ein schneller Brüter, der nie gebrütet hat, haben Kalkar bekannt gemacht. Kalkar ist ein Schmuckstück unter den Städten in dieser Landschaft. Und einer der Hypnotiseure hat seine Praxis in der verträumten Stadt. Sie wissen sicher schon, von wem die Rede ist…

Fachlicher Höhepunkt der Fortbildungsveranstaltung wird eine zahnärztlich-medizinische Hypnose in der Praxis Berdi sein. Denn dieses Thema gewinnt zunehmend an Bedeutung. Drei von vier Patienten leiden unter Zahnbehandlungsangst. An Stelle Nr. 1 der schlimmsten Gedanken an den bevorstehenden Zahnarztbesuch steht seit Jahren Zahn ziehen, gefolgt von Wurzelbehandlung und Spritze setzen. Rang 10 wird immerhin noch von Zahnstein entfernen belegt. Dazwischen gibt es Weisheitszähne entfernen, Füllungen rausbohren, Kieferoperationen, Zahnspitzenresektion, Bohren allgemein und Zahnfleisch entfernen.
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Zahnarzt-Angst oft bei psychosozialen Problemen

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Angst vor dem Zahnarzt kommt besonders häufig bei Kindern vor, die in schwierigen Familienverhältnissen leben oder in psychologischer Behandlung sind. Zu diesem Schluss kommen schwedische Forscher der Sahlgrenska Academy http://www.gu.se. "Kinder und Jugendliche, die Zahnarzttermine ständig verschieben oder absagen, haben viermal häufiger Kontakt mit Psychologen oder Anwälten. Zahnärzte sollten besonders dieser Patientengruppe mit besonderem Respekt und Verständnis begegnen", berichtet Studienleiterin Annika Gustafsson im pressetext-Interview.

Angst kommt nicht von ungefähr

Während ein mulmiges Gefühl in der Zahnarztpraxis weit verbreitet ist, löst etwa bei jedem Zwanzigsten allein der Gedanke an die Behandlung extreme Angstzustände aus. Man führt das besonders auf schlimme Erfahrungen beim Zahnarzt in der frühen Kindheit zurück. Die Möglichkeiten des Zahnarztes, um mit diesen besonders schwierigen Patienten umzugehen, reichen von Medikamenten gegen Angst, Lachgas und Hypnose bis hin zu Betäubungen, die jedoch nur in Extremfällen zum Einsatz kommen. "Mittlerweile gibt es Zahnärzte, die sich auf minderjährige oder erwachsene Angstpatienten spezialisiert haben", so Gustafsson.
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Schlagzeilen

Durch die Wurzelspitzenkappung (Wurzelspitzenresektion) steht eine weitere Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung, mit der ein Zahn erhalten bleiben kann.

Manchmal entzündet sich der Knochen um das Ende einer Zahnwurzel. Ist eine konventionelle Wurzelkanalbehandlung nicht möglich oder erfolgreich, zum Beispiel weil der Patient beim Verschluss des Zahnes immer wieder Schmerzen bekommt, muss ein Teil der Wurzelspitze, meist ca. 3-5 mm, abgetragen werden. In diesem Bereich sind die Hohlräume des Zahnes wie ein Flussdelta weit verzweigt. So kann die normale Wurzelfüllung alle Seitenäste oft nicht erfolgreich abdichten. Die Wurzelspitzenabtrennung wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Nach Aufklappung der Schleimhaut wird der Knochen über der Wurzelspitze abgetragen.
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