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Operativer Eingriff

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Eine Zahnentfernung oder ein weiterer zahnärztlicher Eingriff ist immer mit etwas Aufregung verbunden – wir betreuen Sie vor und nach dieser kleinen Operation:
  • Gerne geben wir Ihnen sinnvolle und erprobte Tipps für Ihr Verhalten vor und nach der Operation. So erfahren Sie, was Sie beachten sollten und wie Sie selbst zu einer schnellen Heilung beitragen können. Diese Tipps erhalten Sie selbstverständlich in unserer Praxis oder hier auf unserer Website als Download unter Rubrik Service.
  • Wir rufen Sie -je nach Bedarf- nach dem Eingriff an und bitten Sie zu einem Kontrolltermin in unsere Praxis.
  • Für den Fall, dass wir einen Eingriff vor dem Wochenende durchführen müssen, erhalten Sie von uns eine Telefonnummer, unter der Sie Herrn Zahnarzt Berdi auch außerhalb der Sprechstunden erreichen.
 


Schlagzeilen

Unter einer Osteotomie versteht man ein operatives Durchtrennen von Knochen oder die Ausschneidung eines Knochenstücks. Dies ist erforderlich, um beispielsweise im Knochen liegende Zähne oder Zahnreste, wie z.B. Wurzeln, zu entfernen.

Die Entfernung der im Verlauf des Lebens häufig zu Komplikationen führenden Weisheitszähne ist oftmals eine Osteotomie. Nur selten haben diese Zähne ausreichend Platz, um sich regulär in die Zahnreihe als letzter Zahn einreihen zu können.

Operatives Vorgehen

Mit einer lokalen Anästhesie in Form einer Spritze wird das zu operierende Gebiet betäubt. Hierbei ist zu beachten, dass keine Allergie des Patienten gegen das Anästhesiemittel und keine akute Entzündung vorliegt. Unter Abklappung des Zahnfleischs wird der Kieferknochen freigelegt. Mittels rotierender Instrumente trägt man unter Wasserkühlung so viel Knochensubstanz ab, um die dortigen Zähne oder Zahnreste (Wurzeln) entfernen zu können. Anschließend wird der Operationsbereich durch Nähte verschlossen, die nach wenigen Tagen, nach Verheilung der Wunde, entfernt werden. In den nächsten Monaten "durchbaut" und regeneriert sich der entstandene Knochendefekt. Sollen mehrere Zähne oder gar noch weitere vorhandene Zahnanlagen gleichzeitig entfernt werden, ist vom Arzt der Umfang der Operation abzuschätzen. Gegebenenfalls werden mehrere Termine mit entsprechendem zeitlichem Abstand geraten. Unter bestimmten Umständen, wie z.B. geistiger Behinderung, unruhigem kindlichem Verhalten, extrem schwierigen dentalen Situationen etc., ist auch eine Operation in Vollnarkose möglich. Es ist stets zu beachten, dass der Patient auch nach kleineren chirurgischen Eingriffen ein oder mehrere Tage arbeitsunfähig sein kann.